In der Welt
zu Hause.

29.08.-06.09.2020

28.08.2020 Fachbesuchertag

Die Abruzzen – Wilde Natur & Bergwelten, mystische Ruinen & Bergdörfer

Nach unserem Aufenthalt in der Toskana hatten wir ein neues Ziel ins Auge gefasst, die Abruzzen. Unterwegs hatten wir mehrfach darüber gelesen und festgestellt: Das scheint genau das zu sein was wir suchen.

Schöne Berglandschaften, viel Natur, wenig Tourismus. Genau das bestätigte sich dann auch in aller Fülle. Unsere Erwartungen wurden sogar weit übertroffen! Ganz ehrlich: Die Abruzzen sind grandios! Romantische Bergdörfer in imposanter Landschaft, türkisblaue Seen, wilde, vielfältige Natur. Und kaum Tourismus!

Einmal mehr ließen wir uns von unserer Intuition leiten, bogen hier mal ab, folgten mal diesem oder jenem Hinweis und am Ende hatten wir die Abruzzen auf einer Route durchkreuzt, wie sie besser nicht im Reiseführer stehen könnte. Das schöne Bergdorf Scanno und der Nationalpark Abruzzen waren unsere ersten Highlights, dann folgte das kleine Dorf Opi mit grandioser Aussicht und kurz darauf unsere Begegnung mit einem Braunbär am Strassenrand, wow, das war faszinierend.

Immer neue märchenhafte Landschaften zeigten sich uns während wir wie Weltentdecker staunend über die zum Teil etwas abenteuerlichen Straßen kurvten. So entdeckten wir z.B. Castel San Vincenzo, wieder so ein schönes Bergdorf und ein herrlicher Stausee direkt anbei, der wie ein Smaragd in grandiose Berge eingebettet liegt.

Ein paar Tage und Kilometer später wurde es immer noch überwältigender: Über den Passo Lanciano mit kilometerweiter Aussicht erreichten wir den Nationalpark Majella, wo wir von einem mystischen Buchenwald und der alten Einsiedelei Santo Spirito a Majella verzaubert wurden.

Wir besuchten dann die Burgruine Rocca Calascio im Sonnenuntergang und kamen uns vor wie im Herr der Ringe Abenteuer, so atemberaubend zeigte sich uns die Landschaft.

Zur Krönung überquerten wir am Ende unserer Abruzzen-Tour die Hochebene Campo Imperatore im Gran Sasso Nationalpark. Eine Landschaft wie in Tibet oder der Mongolei.

Ja, die Abruzzen waren für uns das absolute Highlight! Ein echter Geheimtipp für alle Naturliebhaber die gerne in grandioser Landschaft und ohne Massentourismus unterwegs sind und Italiens abgelegenen Bergdörfer ursprünglich und authentisch erleben möchten. Dabei sind die Abruzzen grundsätzlich gut zu durchfahren, auch mit Wohnmobilen. Es gibt auch ausreichend Campingplätze, Stellplätze und viele Möglichkeiten auch mal eine Nacht auf einem Platz mitten in der Natur zu verbringen. Viele Straßen sind allerdings in einem schlechten Zustand und oft schmal, aber aufgrund des allgemein geringen Verkehrs sind wir damit noch gut klar gekommen. Und ganz ehrlich, das macht die Tour ja auch noch mehr zu einem echten kleinen Abenteuer.

 

Unser Fazit

Italien hat so viel mehr zu bieten als die überlaufenen Städte, Liegestuhlstrände und Hauptreiseziele! Hier gibt es noch echte Wildnis, einsame Bergdörfer und grandiose Natur ohne Massentourismus auf Routen die man gut mit dem Wohnmobil entdecken kann. Und das mitten in Europa!

 

Wir haben unsere Reise in 12 Videos dokumentiert. Hier geht’s zur Playlist „Italien alternativ entdecken“

Reisezeit: Mitte Mai bis Juli

Im Beschreibungstext der Videos bei YouTube finden sich auch Links zu vielen erwähnten Orten, Stellplätzen und Routen auf Google Maps.

 

 

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