In der Welt
zu Hause.

31.08.-08.09.2019

30.08.2019 Fachbesuchertag

Nein! Doch! Ooooh!!!

Sascha ist zurzeit mit seinem Wohnmobil in Südfrankreich unterwegs. Warum er trotz Kindheitstrauma einen ganz besonderen Museums-Besuch gewagt hat und sich wie Bolle darüber freut, außerhalb der Saison zu reisen, lesen Sie in diesem Beitrag. Viel Spaß!

Ich bin ein 70er Jahrgang. Mein Vater war schon damals erheblich älter als ich und deshalb sah ich mich bei Fernsehabenden regelmäßig seiner Vorliebe für Klamaukfilme ausgesetzt. Der Jugendschutz ist nie dahinter gekommen. Deshalb sind mir heute nicht nur die Filme von Bud Spencer und Terence Hill wohlvertraut. Auch das „Nein! Doch! Ooooh!!!“ aus dem Kinostreifen „Hasch mich ich bin der Mörder“ mit Louis de Funès ist mir alles andere als fremd.

Und warum hole ich so weit aus? Nun, derzeit bin ich mit meinem Wohnmobil in Südfrankreich unterwegs. Und was liegt da näher, als dem kleinen Ort Saint Tropez, den neben Brigitte Bardot und Romy Schneider auch Louis de Funès mit seinen Gendarmen-Filmen weltberühmt gemacht hat, einen Besuch abzustatten? Eine prima Idee! Und da ich außerhalb der Saison reise, bleiben mir sogar die hier im Sommer üblichen stundenlangen Staus rund um den Ort erspart. Perfekt!

Ich reise allein. Naja, genau genommen nicht GANZ allein. Meine Kamera ist immer mit dabei. Und in meinen Filmchen nehme ich eine inzwischen, wie ich finde, ganz beachtliche Youtube-Fangemeinde mit auf meine Trips und Reisen. Und heute geht´s eben nach Saint Tropez.

Natürlich darf der Hafen von Saint Tropez, in dem die Yachten der Reichen und Schönen liegen, auf so einem Ausflug nicht fehlen. Genauso wenig wie das Dach der Zitadelle, von dem aus sich ein atemberaubender Blick über Saint Tropez und die davorliegende Bucht bietet, sowie die Innenstadt mit ihren kleinen Gassen und dem zentral gelegenen Place des Lices. Zweimal wöchentlich verwandelt sich der Platz in einen Marktplatz, auf dem frische Leckereien aus der Region angepriesen werden. An allen anderen Tagen versammeln sich hier in den Nachmittagsstunden die Boulespieler. (Nein! Doch! Ooooh!!!)

Wer in den Sommermonaten in Saint Tropez auf Promi-Jagd gehen möchte, hat in den Cafés und Restaurants an der Hafenpromenade bereits gute Chancen. Wirkliche Jagdprofis begeben sich aber zum Strand von Pompelonne, der allerdings größtenteils bereits zum Nachbarort Ramatuelle gehört. Ebenfalls ein äußerst sehenswertes kleines Örtchen.

Für das Ende meines Saint Tropez-Besuchs hebe ich mir einen ganz besonderen Leckerbissen auf, den sich Louis de Funès-Fans und durch gnadenlose Väter ausgelöste Kindheitstrauma-Geplagte auf gar keinen Fall entgehen lassen dürfen: Das Filmmuseum in dem alten Gendarmerie-Gebäude. Ich bin wirklich alles andere als ein großer Museums-Gänger. Und ich bin auch kein ausgesprochener Louis de Funès-Fan. Aber wer die Filme von Louis de Funès mag (oder sie zumindest kennt), wird sich hier das eine oder andere Schmunzeln nicht verkneifen können. Garantiert!

Das Fazit meines Saint Tropez-Besuchs fällt klar aus: Trotz des Weltruhms präsentiert sich Saint Tropez noch immer als das kleine Fischerdorf von damals. Und es scheint nichts von seinem einstigen Charme eingebüßt zu haben. Zumindest nicht außerhalb der Saison. Wenngleich das Parken über Nacht auf dem einfachen Großparkplatz am Eingang des Ortes mit 28 Euro schlichtweg überteuert ist.

Inzwischen weiß ich übrigens, dass Louis de Funès nicht „Fünee“, sondern richtig „Füness“ ausgesprochen wird. Man lernt auch nach Jahren noch dazu.

Sascha ist seit 2011 europaweit mit seinem Wohnmobil unterwegs. Seine große Leidenschaft gilt dem Bloggen, der Musik, der Fotografie und dem Erstellen von Webseiten und Videos. Mit diesem Blog lädt er Sie ein, ihn auf dem Weg durch sein „nicht ganz normales Leben“ zu begleiten. Er möchte mit seinen Videos Menschen erreichen, die ebenfalls ein unabhängiges Leben führen wollen, deshalb ist dieses Thema auch regelmäßiger Inhalt seiner Videos. Er möchte aufzeigen, dass ein selbstbestimmtes Leben möglich und in jedem Fall empfehlenswert ist!

Vergangenes Jahr ist Sascha’s erste DVD „Zum Nordkap und zurück“ erschienen. Dabei hat er selbst gefilmt und Regie geführt. Er nimmt seine Zuschauer mit auf ein spannungsgeladenes und humorvolles 8.000-Kilometer-Wohnmobil-Abenteuer, wie es authentischer, persönlicher und packender nicht präsentiert werden kann!

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