In der Welt
zu Hause.

29.08.-06.09.2020

28.08.2020 Fachbesuchertag

Sicherheit im Wohnwagen

Erfahren Sie wie Alex der Hobbycamper seine ursprüngliche Meinung vom Urlaub mit einem Wohnwagen als „Spießertum“ vollständig geändert hat und welche nützlichen Praxis-Tipps er zu geben hat.

Ferienzeit ist Urlaubszeit und mit dieser beginnt das Reisefieber. „Reisen ist die purste Form des Lebens.“

Uns verbindet das Reisen in einem Wohnwagen. Früher verband ich die Anschaffung eines Wohnwagens mit dem Synonym für gut bürgerlichen Spießertum. Teil dieser Dauercamper Fraktion zu werden, deren typisch idyllisches Vorstadtanwesen, ordentlich und sauber aneinandergereiht, fest ortsgebunden wäre, glich nicht meinen Urlaubspräferenzen. Dorthin, wo der gute solide Gartenzwerg ausrangiert wurde. Hier teile man sich gerne seine Gedanken und Sorgen bei einem gemeinsamen Urlaubsbierchen, aber auch das Familiengeschehen und die Sanitäranlagen.

Heute ist es anders. Oder ich bin anders. Wir sind anders. Die Ausstattungen der Wägen sind anders. Die Plätze sind anders. Heute reist man auch viel mehr mit seinen Wägen.

„Camping hat UNS verändert!“

Das mobile Reisen ist für die Familie ein Abenteuer, welches Freiheit bedeutet. Der Weg ist das Ziel. Zusammenrücken auf engstem Raum und gemeinsam Zeit zu verbringen ist ein Luxusgut. Das verbindet. Die Entschleunigung aus dem Alltagsgeschehen lässt den Fokus neu ausrichten, auf Das, was im Leben wirklich zählt. Alles ist zwischenzeitlich moderner geworden. Fünf Sterne Campingplätze ausgestattet mit vielfältigen inrichtungen und Wohnwägen, die an Luxusappartements auf Rädern erinnern. Wirklich schöner? Das ist Ansichtssache. Wirklich besser? Jede Neuerung bringt Fortschritt. Camping erfreut sich zu Recht immer größerer Beliebtheit. Mit ein wenig Wehmut verbunden, tragen wir nun fortwährend das prähistorische Andenken in Ehre in unserem Herzen, welches uns an den typischen Camper mit Sandaletten und weißen Socken erinnern lässt.

„Heute kann ich verstehen, was Generationen angetrieben hat mit einem Wohnwagen zu verreisen.“

Nur hat man heute auch die Qual der Wahl. Luxusgefährt, oder doch lieber das Übernachten in einem Zelt? Eigentum verpflichtet. Die Frage nach einem geeigneten Sicherheitskonzept war noch nie so präsent wie in dieser Zeit.

„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.!“ (Joachim Ringelnatz)

Wir haben uns für einen Wohnwagen entschieden, der von Werk aus her bereits mit vielen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet ist. Gerade, wenn man mit der Familie mobil unterwegs ist, bleibt das Bedürfnis nach Sicherheit dauerhaft eine Herzensangelegenheit. Für die Planung zur Anschaffung eines neuen Wohnwagengespanns sollte man Themen zur Personen-, und Fahrzeugsicherheit, sowie zum Diebstahlschutz aufgreifen und für sich individuell klären. Um sicher unterwegs zu sein, erarbeiteten wir für uns geeignete und maßgeschneiderte Sicherheitslösungen. Wir werden euch diese gerne in diesem Beitrag vorstellen. Wir haben hierzu bereits ein Video auf „YouToube“ veröffentlicht. Wenn Ihr mögt, dürft Ihr gerne bei uns vorbeischauen und uns auch zukünftig auf unseren Reisen begleiten. Vielleicht sehen wir uns auch einmal dort, wo es am
Schönsten ist, auf Reisen!

„Desto weiter ich reise, desto näher komme ich an mich heran.“ (Andrew McCarthy)

Sicherheit im Fahrbetrieb

Man darf nicht vergessen, wenn das Gespann einmal in Bewegung gerät, werden hier mehrere Tonnen in den Verkehrsbetrieb gebracht. Nicht nur die Rücksichtnahme auf die anderen Verkehrsteilnehmer und ein defensives und vorausschauendes Fahren spielen hier zwingend eine Rolle. Vor dem Hinblick das Gespann zu rangieren und in allen Situationen zu beherrschen, sollte der Fahrer vorab die Fahrsicherheit erlangen. Hierzu werden gesonderte Fahrsicherheitstrainings, z. B., vom ADAC, ausgeschrieben. Das Angebot scheint vielfältig. Durch das Training erlangen vor allem Diejenigen unter uns Fahrpraxis, die eine Fahrerlaubnis der Klasse B, vor 1999 erhielten und in der Regel, dank Standardführerschein und Schlüssel-Nr.: CE79, auch Anhänger >3,5t zwar amtlich führen dürften, aber bislang noch keine Fahrpraxis dahingehend sammeln konnten! (Quelle: https://www.bussgeldkatalog.org/fuehrerscheinklassen/fuehrerschein-klasse-3/#was_erlaubt_der_fuehrerschein_der_klasse_3_fuer_anhaenger)

Fahrzeugführer hingegen mit einem Führerschein nach 1999 sollten Einiges beachten. Die zulässige Gesamtmasse des Gespanns von 3,5t = Zugfahrzeug + Anhänger (dieser darf anteilig max. nur bis 750kg wiegen), darf insgesamt nicht überschritten werden, ansonsten benötigt man eine sogenannte Fahrerschulung auf die Klasse B96. Hier darf die zulässige Gesamtmasse des Gespanns dann 4,25t nicht überschreiten. Reicht das Gewicht darüber hinaus immer noch nicht aus, ist die Führerscheinerlaubnis der Klasse BE zu erwerben.

Die Fahrdynamik im Anhängerbetrieb ist nicht zu unterschätzen

Wer einmal ein Gespann in einer Gefahrensituation unter Kontrolle bringen musste, oder durch einen Winddruck erfasst wurde, weiß, wie wichtig hier geeignete Sicherheitsvorkehrungen sind. Das AL-KO Trailer Control (ATC) verhindert ein Aufschaukeln des Wohnwagens effektiv durch eine selbsttätige Bremstechnik, welche mit Hilfe eines Sensors über die Achse gesteuert wird. Im System sind Toleranzwerte abgespeichert. Werden diese überschritten, greift das System elektrisch und mechanisch auf das Fahrwerk ein und verhindert somit ein gefährliches Aufpendeln. Somit erhält der Fahrer umgehend die Fahrzeugkontrolle zurück. Ein Unfall könnte somit verhindert werden.

Am Ferienort angekommen, ist der Einsatz eines Movers zudem sicherheitsrelevant

Schnell kann die Kontrolle über den Wagen verloren gehen. Bei einem plötzlichen Wegdriften während des Rangierens könnten Fußgänger gefährdet werden. Nicht auf jeden Platz kann der Hänger direkt passend eingeparkt werden. Hier kann ein sogenannter Mover, eine automatische Rangierhilfe, bei einer ordnungsgemäßen Bedienung und Funktion, Abhilfe schaffen. Mithilfe einer Fernbedienung wird der Wagen bewegt. Die heutigen Mover verfügen bereits über eingebaute Bremsen, die verhindern, dass der Wagen zurückrollt. Bitte an den Einweiser denken!

Überprüfung des Gespanns vor Reiseantritt

Checkliste:

  1. Hänger wiegen, Fahrzeug wiegen. Überladen? Raus damit, was wirklich nicht benötigt wird. Sich zu reduzieren kann auch angenehm und befreiend sein. Ich weiß, wovon ich rede. Manchmal kann es hilfreich sein, einfach den Wassertank abzulassen, um Gewicht einzusparen. Denkt aber daran, dass Ihr ggf. etwas Wasser für die Fahrt benötigt. Eine Überladung ist kein Kavaliersdelikt. Hilfreich ist auch eine sogenannte Bestandsaufnahme seines Inventars vorzunehmen und Gewichte der Basisausstattung festzuhalten. Vielleicht plant man hier und da noch einmal um und freut sich über das effizientere Ergebnis. So erhält man schnell einen Überblick. Die Utensilien die dann zugeladen werden, können leicht, z. B., mit einer Kofferwaage erfasst und zum Basisbestand hinzugerechnet werden. Man unterschätzt die Gewichte und wundert sich schnell, was da alles zusammenkommt.
  2. Reifendruck überprüfen. Hier sind die Herstellerempfehlungen zu beachten.
  3. Sind alle Fenster, Türen und Dachluken geschlossen? Nicht abgesicherte Fenster, oder Türen können vom Fahrtwind erfasst werden, abreißen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.
  4. Ladungssicherheit überprüfen. Schränke überprüfen. Sind alle Türen geschlossen? Lose Gegenstände im Wagen entfernen und sichern. Lose Gegenstände können während der Fahrt zu Wurfgeschossen werden und den Hänger ggf. beschädigen und aufschaukeln.
  5. Gewichtsverteilung der Zuladung. Schwere Gewichte auf die Achse verteilen. Ausreichend Gewicht auf den Bug verteilen, bitte die zulässige Stützlast beachten, aber diese nahegehend auslasten. Gegenlast im Heck ausrichten. Damit hält sich der Wohnwagen gut austariert auf der Straße und fährt sich ruhig und angenehm. Huckelt, oder läuft der Hänger unruhig? Dann muss noch einmal umgeladen werden. Schnell verliert man die Spur, gerade in den Kurven, bei einer fehlerhaften Beladung.
  6. Zusätzliche Außenspiegel am Zugfahrzeug anbringen und ausrichten. So behält man immer die gute Sicht und verliert nicht den Überblick.
  7. Ladungssicherheit und max. Zuladung auch im Zugfahrzeug beachten!
  8. Alles gecheckt? Na, dann sichere und allzeit gute Fahrt!

Sicherheitseinrichtungen/ Einhaltung des Brandschutzes

Um die kontinuierliche Sicherheit der Gasanlage ab Werk im Betrieb zu gewährleisten, sollte alle zwei Jahre die Gasprüfung, gemäß dem Regelwerk „Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“, DVGW, Arbeitsblatt G 607 durchgeführt werden. Der Gasbetrieb ist im Allgemeinen erforderlich, um einzelne Verbraucher regelmäßig zu nutzen, wie z.B., Heizung, Herd, oder Kühlschrank. Hierbei wird unter anderem die Abgasanlage, die Gasgeräte und deren Anschlüsse gesichtet, sowie die Funktionsfähigkeit und Dichtheit der gesamten Anlage überprüft. Denn bei einem vorliegenden Leck kann dies schon zu einem Brandfall, oder sogar zu einem ERSTICKUNGSTOD führen. Nicht nur zum eigenen Personenschutz ist dies unabdingbar Entsprechende Gaswarnmelder können bei korrekter Installation, im Regelfall- hoffentlich, vor dem tödlichen und geruchlosen Kohlenmonoxid rechtzeitig warnen. Glücklich können wir uns schätzen, dass wir noch keine Erfahrungswerte aus der Praxis dazu vorliegen haben, aber ein Warnmeldegerät gehört zwingend zu unserer Ausstattung. Die Gasprüfung ist Voraussetzung für die Hauptuntersuchung durch den Prüfsachverständigen. Die Nichteinhaltung des Überprüfungsturnus, oder sogar, die Nichtdurchführung führt bei der HU zu einem nicht erheblichen Mangel. Gerät nun im Schadenfall der Brandüberschlag auf Dritte über, kann eine grobe Fahrlässigkeit gegeben sein, insofern keine fristgerechte Gasüberprüfung vorläge. Nicht nur, dass demnach der Versicherungsschutz entfallen kann, man muss sich auch, ggf., dem Tatbestandteil einer Straftat gegenübersehen. Ebenso ist das Vorlegen der Prüfbescheinigung auf vielen Campingplätzen mittlerweile verpflichtend.


Brandursachen können auch von defekten elektrischen Endverbrauchern, oder den Grill ausgehen. Die elektrische Anlage, sowie die Anschlussgeräte sollten regelmäßig auf Fehlerstrom geprüft werden, bzw. im Bedarfsfall direkt ausgetauscht werden Fettbrände sind nicht mit Wasser zu löschen Glühende Kohlereste gehören nicht in den Müll, sondern sollten in der Brandschutzschale ausglühen, bevor Sie ordnungsgemäß entsorgt werden können.


Truma- Duo-Control

Rauchwarnmelder retten Leben! Bei Immobilien ist gemäß der LBO die Ausstattung aller privat genutzten Schlafräume und des Fluchtweges (z.B. Diele) mit je einem Rauchwarnmelder Pflicht. Die Verpflichtung gilt nicht für Wohnwägen, oder Reisemobile, die Nutzung ist jedoch sinnvoll. Die Betriebsüberprüfung der Rauchmelder erfolgt durch Sichtung des Geräts und Betätigen des Tasters, der in diesem Zuge ein Warnton auslöst. Zu empfehlen sind zertifizierte Melder mit einer Lithiumlangzeitbatterie, die eine Haltbarkeitsdauer von 10 Jahren vorweisen. Wie viele Melder installiert werden sollten, hängt von dem Grundriss ab und ob in sich abgeschlossene Schlafräume vorhanden sind, oder nicht. Im Küchen- und Sanitärbereich benötigt man keinen Melder. Die zusätzliche Montage eines mobilen Feuerlöschgerätes für die Brandklassen A, B und C (ABC- Pulverlöscher) und einem Fettbrandlöscher der Brandklasse F rundet das Sicherheitskonzept ab. Es schadet nicht, seine Kenntnisse zum richtigen Verhalten in einem Brandfall, oder auch seinen Erste-Hilfe-Kurs noch einmal vor Reiseantritt aufzufrischen, um in einem Notfall gezielt und schnell sicher handeln zu können. Im Bedarfsfall kann dies sicher Leben retten.

Mit diesen Themen sollte sich der zukünftige Wohnwagenbesitzer ebenso auseinandersetzen:

  • die zulässige Stützlast der zulässigen Anhängerkupplung,
  • die Gewichtsverteilungen der Ladung,
  • Transportsicherungen, Ladungssicherheit
  • die max. Zuladung des Anhängers und des Zugfahrzeugs
  • keine Überladung, auch nicht innerhalb eines mutmaßlichen Toleranzwertes
  • die Beachtung der Anhängerlast des Zugfahrzeuges

Im Hinblick der oben genannten Informationsflut zu den einzelnen Stichpunkten werden wir euch gesondert ein VLOG bei „YouToube“ über diesen Themenbereich zur Verfügung stellen, welcher leicht verständlich einen Überblick im Dschungel der zulässigen Gewichtsverteilungen des Gespanns verschaffen sollte.

Diebstahlschutz- der Schutz vor ungebetenen Gästen

Durch zahlreiche Medienberichte erfährt der Camper in dieser Zeit, dass allerseits vermehrt gut ausgestattete Anhänger und Reisemobile, direkt mitsamt dem Inventar, entwendet werden. Hier werden Emotionen geweckt. Sicher schließt man eine Versicherung ab, aber ist der Wagen einmal weg, bleibt er in der Regel auch weg. Verständlich ist das Verlangen nach geeigneten Schutzeinrichtungen und Präventionsmaßnahmen. Wer möchte schon gerne von einem Einbrecher zufällig überrascht werden? Aber wie schützt man sein Eigentum? Wir stellen euch hier einige Möglichkeiten vor, die wir persönlich präferieren. Während die 12-Volt-LED-Vorzeltleuchte mit Bewegungsmelder auch ungebetene Gäste nachts fernhalten soll, ist die Nachrüstung einer Alarmanlage zur Abschreckung gut geeignet. Nichts scheint die Langfinger derart zu stören, wie Aufsehen zu erregen. Eine Vielzahl von Maßnahmen erschwert es dem Dieb und hält ihn womöglich gänzlich von seinem Vorhaben ab.

Alarmanlage

Wir haben uns für ein Modell entschieden, welches keinerlei Fachkenntnisse für die Inbetriebnahme erfordert und schnell und einfach zu installieren ist und trotzdem alles hat, was man eigentlich erwartet.

Die Anlage ist mit einem GPS- Tracker im Live- Bild-Modus entweder mit Google Maps, oder der internen Lösung des Herstellers verknüpfbar und überwacht, ohne weitere Verkabelung Türen und Kofferraum, erkennt, wenn Scheiben eingeschlagen werden, das Fahrzeug wegfährt, oder abgeschleppt wird. Quelle: Herstellerangaben.

Über eine SMS- Nachricht wird der Besitzer direkt in Kenntnis gesetzt, insofern der Alarm über die lautstarke Innensirene ausgelöst wurde. Die Anlage ist vielfach erweiterbar, z. B., mit Lichtschranke, Türen- und Fensterkontakte, Außensirene, Rauchmelder, Narkosegaswarnmelder, Bewegungsmelder, oder Wassermelder.

Sollte dies noch verfügbar sein, wird von demselben Hersteller auch eine Lösung angeboten, sich direkt in das Geschehen ins Fahrzeuginnere, via Kamera, einzuloggen und Bilder und Geräusche von de Tätern live aufzunehmen. Dank neuer Datenschutzgesetze bleibt auch hier die Frage offen, wie lange dies noch praktiziert werden darf, ohne, dass der Einbrecher vorab eine Einverständniserklärung dazu unterzeichnen muss.

Mechanische Lösungen

„In Verbindung mit einer Diebstahlsicherung besetzt der AL-KO Safety Ball die Öffnung der Kugelkupplung. So wird das Einführen eines Hakens oder einer abgedrehten Zugfahrzeugkugel verhindert.“ Quelle: Herstellerangaben.

Die Nutzung des Schlosses mit dem Ball ist jedoch nur für uns interessant, wenn wir vor Ort auf einem Platz stehen. Dort wo wir den Anhänger ganzjährig abstellen haben wir uns einen zusätzlichen Schutz einfallen lassen. An einem Stahlrohr haben wir ein Kupplungsstück angeschweißt, das Rohr wurde tief in den Boden einbetoniert und mit dem Anhängerschloss zusätzlich abgeschlossen. Somit steht der Hänger nicht frei und ist fest verankert. Der Wagen lässt sich zudem von der Zufahrt aus nicht anhängen, da dieser mit dem Bug entgegengesetzt eingeparkt wurde. Er wird von einer Mauer geschützt und von unseren PKW’S zusätzlich eingeschlossen. Nette und aufmerksame Nachbarn sind ebenfalls sehr hilfreich. Berichte über Diebstähle auch bei bewachten Stellplätzen, z. B., in Hallen, auf Bauernhöfen etc. häufen sich leider auch zunehmend. Die Art der Unterbringung sollte überdacht werden. Zur Straße einsehbar abstellen, ohne Schutz? Kann ich nicht empfehlen. Aber das sollte Jeder für sich selbst abklären. Hinzu kann man Radkrallen an den Reifen montieren, als Wegfahrsperre. Alleine diese Maßnahme richtet leider anscheinend nicht viel aus, da die Diebe sehr einfallsreich sind.

Mehrfachverriegelung an Eingangstüren sind schon standardgemäße Ausstattungen, die heutzutage bei Neufahrzeugen zur Serie gehören sollte. Auch hier kann man mechanische Zusätze nachrüsten, wie auch Fensterverriegelungen.

Videokamera- und Bewegungsmelder

Preiswerte Lösungen den Stellplatz zu überwachen mit Videoaufnahmegeräte, bzw. Licht- und Bewegungsmelder gibt es zahlreich. Die Kamera darf aber nur das eigene Grundstück filmen und Besucher müssen darauf aufmerksam gemacht werden. Per Handy kann von unterwegs aus in den Kameramodus zugeschaltet werden, insofern eine Alarmmöglichkeit vorhanden ist, kann per SMS eine Info erfolgen, dass Unberechtigte das Grundstück betreten. Alles im Blick!

Safe/ Feuerfest

Wir müssen nur erreichen, es dem Dieb so schwer wie möglich zu gestalten, um Zeit zu gewinnen. Das ist Alles! Ein Einbruch, oder Diebstahl kann trotz Aller Vorkehrungen nicht ausgeschlossen werden. Wir haben einen Campingsafe verbaut, an einer nicht üblichen Stelle. Es gibt auch leere Lebensmittelbehälter, die als Safe dienen können. Wir müssen damit rechnen, dass die Einbrecher die typischen Stellen kennen, an denen wir alle unsere Sachen verstecken- unter dem Sitz, dem Kopfkissen, im Kühlschrank, in Bücher, Vasen etc., darüber sollten wir uns im Klaren sein. Die Erhaltung der Gesundheit sollte im Vordergrund stehen. Geht keine Risiken ein, übernachtet nicht auf leeren Parkplätzen, oder steht nicht an dubiosen Orten frei! Wir freuen uns auf Euren Feedback! Vielleicht könnte Ihr uns noch gute Tipps und Tricks aus der Praxis nennen.

Bettina Goetz, 13.02.2019 i. A. von ALEX, der Hobbycamper….“ist für euch heute am Start hier!“
Ich freu mich, wenn euch der Blogbeitrag meiner Frau gefallen hat!

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