04.-13.09.2020

LEIDENSCHAFT, DIE VERBINDET.

04.09.-13.09.2020

Das 3. Busbastler Basecamp

Bereits zum dritten mal in Folge findet das „Busbastler Basecamp“ statt. Wir haben den Initiator Manuel Lemke für euch interviewt und ein paar exklusive Infos erfahren.

Manuel Lemke ist Sprecher und Produzent für Werbung und audiovisuelle Medien. Seine Stimme taucht unter anderem in Werbespots, Erklärvideos, Imagefilmen, E-Learnings oder auf Anrufbeantwortern auf. In seinem YouTube-Kanal berichtet er über seine Erfahrungen als Hobby-Camper, sowie das Leben als Selbständiger und wie er das miteinander verbinden kann. 

Im Jahr 2018 hat er uns von einem Vorhaben berichtet, das wir seitdem mit Spannung mitverfolgt haben. Nun findet das 3. „Busbastler Basecamp“ seiner Art statt und wir wollten mehr darüber erfahren!

Was ist das „Busbastler Basecamp“?

Das Bus Bastler Basecamp ist ein Treffen für Leute, die gerne selbst was an ihren Campern basteln. Dabei ist es egal ob man „nur“ Wartungsarbeiten macht, eine Smart-Home Lösung einbaut oder einen alten Bus restauriert und komplett in Eigenregie zum Camper umbaut. Was uns alle eint, ist die Freude am Basteln, am Reisen sowie die Begeisterung Gleichgesinnte auch abseits der sozialen Medien kennen zu lernen. Der Name kommt von der Begrüßungsfloskel in meinen Videos („Servus Busbastler“) und es wurde zum „Basecamp“, weil Alliterationen einfach witzig sind und gut funktionieren 🙂

Wie kam die Idee für das Busbastler Basecamp zu Stande?

Die Idee zu dem Treffen hatte ich, weil es bei uns im Südwesten einfach nichts Vergleichbares gab. Alle Treffen waren entweder weit weg, für mich terminlich unpassend oder auf spezielle Fabrikate ausgelegt. Das hat ja auch alles seine Berechtigung. Jedes Fahrzeug hat seine Eigenheiten, über die man mit „Leidensgenossen“ fachsimpeln möchte und es macht ja auch durchaus Sinn, ein Treffen in der Mitte Deutschlands zu organisieren. Dabei bleiben aber halt leider oft ein paar Leute auf der Strecke, die eben nicht so weit fahren können oder wollen. Daher mein Plan: Den begeisterten Busbastlern eine weitere Möglichkeit zu bieten, sich zu treffen und austauschen zu können.

Wie verliefen aus deiner Sicht die ersten beiden Camps?

#1 und #2 waren wirklich toll! Die Stimmung war beide Male unbeschreiblich. So viele entspannte und offene Menschen auf einem Fleck, machen einfach Spaß! Beim 2. Busbastler Basecamp war der Organisationsaufwand allerdings sehr groß, da wir das treffen auf einer Futterwiese haben stattfinden lassen und somit alles an Infrastruktur selbst organisieren mussten. Den Aufwand hatte ich etwas unterschätzt. Auch was die Zerstreuung der Vorbehalte der Behörden anging.

Was werdet ihr beim 3. Busbastler Basecamp anders machen – oder auch nicht – als bei den beiden Vorgänger-Veranstaltungen?

Es soll in jedem Fall seinen familiären Charakter beibehalten und die Workshops/Vorträge bleiben absolut im Fokus. Wir werden vermutlich wieder – wie beim ersten mal – die Infrastruktur eines Campingplatzes nutzen und das ganze auch wieder etwas kleiner werden lassen.

Für wen ist das Busbastler Basecamp gedacht?

Das Bus Bastler Basecamp ist offen für alle, die sich im weitesten Sinn mit dem modernen Vanlifestyle identifizieren können. Vom digitalen Nomaden der Vollzeit in seinem Bus lebt bis zum Wochenend-Camper. Vom Auto mit Dachzelt bis zum voll ausgestatteten Expeditions-LKW. Jeder der Spaß an entspannter und interessanter, weltoffener Gesellschaft hat, ist willkommen.

Auf Grund der COVID-19 Pandemie sind Veranstaltungen aktuell stark eingeschränkt. Wir werden das Busbastler Basecamp #3 aber aller Voraussicht nach,vom 24.-27.09.2020 im Nordschwarzwald auf einem kleinen, aber sehr gemütlichen Campingplatz, durchführen können (wenn auch einfach und im kleineren Kreis). Tickets werden ab Anfang August im Shop erhältlich sein!

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Gibt es mittlerweile eine Stamm-Teilnehmerschaft oder kommen jedes Jahr neue Camper-Bastler dazu?

Ja, das kann man schon so sagen. Die meisten die beim ersten Mal dabei waren, sind auch bei zweiten Mal mit von der Partie gewesen und haben sich für das dritte schon vorangemeldet. Viele sogar als freiwillige Helfer.

Wie kann ich mir den Ablauf eines solchen Camps genauer vorstellen?

Die Anreise ist ab dem Donnerstagnachmittag möglich. Da stellen wir dann alle auf die Wiese – und zwar so, wie sie ankommen. Das ist für viele zwar erst mal doof, weil sie gerne mit ihren Freunden zusammenstehen wollen – am Ende finden es aber fast alle gut, weil man so neue Leute kennen lernt. Hintergrund ist, dass wir „Grüppchenbildung“ und „Bulliburgen“ vermeiden wollen. Deshalb werden die Fahrzeuge auch in einer offenen U-Form gestellt. So gibt es gemütliche, kleine Plätze – aber man kann trotzdem überall hinlaufen und ins Gespräch kommen.

Freitags geht es dann los mit dem Programm. Vorträge, Workshops und Aktivitäten sind über den ganzen Tag verteilt, bis man sich dann abends am überdachten Lagerfeuer trifft und gemeinsam den Tag ausklingen lässt. Samstags genauso und am Sonntag geht es dann für die meisten nach dem Frühstück nach Hause. Oft auch relativ weit – wir hatten in den letzten Jahren Anreisende mit über 900 km Strecke.

Soll das Camp eher klein und familiär bleiben oder strebt ihr etwas Größeres an?

Es soll klein und familiär sein. Letztes Jahr hatten wir 200 Fahrzeuge und bis 500 Menschen auf dem Platz. Das war für mich schon grenzwertig. noch OK, aber eigentlich zu viel. Das habe ich von einigen Teilnehmern auch gehört, dass das so die Schmerzgrenze war.

Deshalb wird es dieses Jahr wieder kleiner. Maximal 100 Fahrzeuge und Schluss – oder eben noch kleiner. Je nach dem was die aktuellen Auflagen sinnvoll ermöglichen. So kann jeder bei jedem Mal vorbei schauen und gemütlich „Hallo“ sagen.

Linktipps

Das Bus Bastler Basecamp im Schwarzwald
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Manu als Sprecher
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