26.08.-04.09.2022

LEIDENSCHAFT, DIE VERBINDET.

26.08.-04.09.2022

Aus dem Camper arbeiten

Für einige ist der Campervan die Pause zwischendurch, der Urlaub auf Rädern, die Selbstverständlichkeit im Sommer und der Inbegriff von Freiheit. Für andere ist das Wohnmobil der lang gehegte Wunsch und Traumurlaub.

Und dann gibt’s da noch Menschen wie Tobi. Für den Gründer des Hängematten-Start-ups HÄNG Outdoors ist der Camper aber viel mehr als das.

Ein Ford Transit als rollendes Büro

Lange Zeit war der umgebaute Ford Transit Tobis zu Hause und Büro. Was manche die Stirn runzeln und den Kopf schütteln lässt, war sein Alltag. Aus dem Camper heraus hat er die ersten Hängematten auf Festivals verkauft. Fun Fact: Die Liegefläche der HÄNG ist größer als die seines Campers. Damit ist wohl klar, wo Tobi im Sommer geschlafen hat 😊😊.

Bei HÄNG haben wir natürlich ein paar Freiheiten, die man vom klassischen 9 to 5 Bürojob nicht kennt. Wir arbeiten verstreut auf der ganzen Welt, aus dem Van, vom Sofa oder am Strand. Feste Arbeitszeiten kennen und wollen wir nicht. Was uns eint, ist die Überzeugung, dass Menschen die besten Ergebnisse erzielen, wenn kein Zwang dahintersteht. Wenn sie tun, was sie wollen, von wo und wann sie möchten.

Du musst aber jetzt nicht sofort dein eigenes Start-up gründen, um die gleichen Freiheiten genießen zu können wie Tobi und das HÄNG-Team. Kannst du natürlich, wenn du magst 😊😊. Aber es geht auch anders. Denn neben den ganzen Beschwerlichkeiten, die die Pandemie mit sich bringt, hat uns 2020 auch etwas Gutes gegeben: eine schnell(er) fortschreitende Digitalisierung. Was bis vor Kurzem in vielen Unternehmen noch undenkbar war, ist jetzt gelebte Realität – das Home Office. Und das muss nicht zwangsläufig zu Hause sein.

Kurzer Jura-Exkurs

Okay, okay, kein besonders spannendes Thema. Wir halten’s kurz: Home Office ≠ Mobile Work. Steckt im Namen irgendwie schon drin, aber wird von Arbeitgeber*innen auch gern mal synonym benutzt.

Das Home Office ist aber ein fester Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden. Der muss von
dem/der Chef*in geprüft und genehmigt werden. Es geht dabei um Arbeitsschutz, aber auch
um Datenschutz. Der Arbeitsplatz – egal ob separates Arbeitszimmer oder eine Ecke im Wohnzimmer – muss den gleichen Bedingungen genügen wie das Büro. Etwaige Neuanschaffungen wie Computer müssen mindestens anteilig von dem/der Chef*in gezahlt werden.

Weil das aber eben einerseits Kosten mit sich bringt und andererseits auch einfach mit Aufwand verbunden ist, wird vielfach stattdessen eine Mobile Work Vereinbarung getroffen. Wie der Name schon sagt, ist man hier mobil – das heißt komplett flexibel in der Wahl und Gestaltung des Arbeitsortes. Ob unterwegs im Zug, am Hotelpool oder eben das eigene Wohnmobil – erlaubt ist alles, was beliebt und funktioniert.

Das brauchst du für Arbeit von unterwegs

Das Wichtigste für die Arbeit aus dem Camper? Eine stabile Internetverbindung.
Egal, was genau du beruflich machst und
ob das jetzt in Eigenregie ist oder als
Angestellte:r – irgendwie müssen die
Ergebnisse deiner Arbeit an die Stelle
kommen, wo sie hingehören. Und das
zuverlässig, und wenn möglich nicht im
Schneckentempo.

Um das zu sicherzustellen, hast du
verschiedene Möglichkeiten. Die
Einfachste ist, das Datenvolumen deines
Handyvertrages aufzustocken und dann
als mobilen Hotspot zu benutzen.

Alternativ kannst du dir auch einen
mobilen Router zulegen. Der wählt sich
ebenfalls ins LTE-Netz ein und ist damit
genauso schnell wie deine Handy-verbindung. Beide Optionen haben den Vorteil, dass du völlig ortsungebunden
bleibst und wirklich arbeiten kannst, von
wo du willst (und wo du Empfang hast) –
ob Wald, Flussufer oder Berge.

Wenn beides nichts für dich ist, kannst du dich auch auf die Jagd nach offenem WLAN machen. Das bekommst du in den meisten Cafés und Innenstädten. Wenn du das urbane Flair gern magst, musst du dich also nicht mal in zusätzliche Unkosten stürzen 😊😊.

Das Zweitwichtigste, wenn du aus dem Camper arbeiten willst: Strom. Und zwar mehr als beim regulären Camping, denn du brauchst ja auch ein paar Geräte mehr als sonst. Allein der Laptop ist schon ein ziemlicher Stromfresser. Wenn dann noch Smartphone und Kameras dazu kommen, kann die Batterie des Campers schnell schlapp machen.

Wenn du nur stundenweise aus dem Camper arbeiten möchtest, kann es schon ausreichen, die Geräte vorher voll aufzuladen und Powerbanks einzupacken. Willst du aber das digitale Nomadenleben so richtig auskosten und auch mal mehrere Tage am Stück der Zivilisation entfliehen, sind Bordbatterie und Wechselrichter absolute Must-Haves. Und wenn du dich komplett ausklinken willst, wieso dann nicht Solarpanels auf dem Camper anbringen? Zugegeben – Letzteres ist etwas aufwendiger. Aber: Es lohnt sich. Damit bist du dann absolut unabhängig.

Was für uns auch auf keinen Fall fehlen darf:
Abwechslung. Im Büro kannst du dich kurz in die Kaffeeküche zurückziehen und mit den Kolleg:innen quatschen. Im Wald funktioniert das nicht. Stattdessen verbringen wir die Mittagspause am liebsten mit einem Buch und guter Musik in der Hängematte.

Die Vorteile von flexibler(er) Arbeit sind
übrigens nicht von der Hand zu weisen. Eine
Studie der Krankenkasse DAK hat gezeigt,
dass das Home Office Stress reduzieren und
die Produktivität steigern kann. Und wenn das in den heimischen vier Wänden schon so gut funktioniert – stell dir vor, wie viel entspannter es ist, am Seeufer zu arbeiten 😊😊.

Lust bekommen auf New Work? Wir bei HÄNG sind immer auf der Suche nach motivierten Menschen, die Lust haben, kreative Ideen umzusetzen. Offene Stellenangebote findet ihr hier.

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