Ostseebad Kühlungsborn
© Ulrike Pawandenat
Ein moderner Bootshafen, stilvolle Bäderarchitektur und eine Flaniermeile mit Meerblick. Kühlungsborn zählt zu den größten und beliebtesten Seebädern an der Ostseeküste. Das vielfältige Veranstaltungsangebot sowie die hochwertigen Camping- und Gastronomie-landschaft ziehen das ganze Jahr über Besucher an, unweit von Rostock und Wismar.
Quelle: Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn
Zwischen Seebrücke und Promenade
Neben dem fast sechs Kilometer langen Strand zeichnet sich die Stadt, die 1938 durch den Zusammenschluss der Orte Brunshaupten, Fulgen und Arendsee entstanden ist, durch das namensgebende, hügelige Waldstück – die Kühlung – und einen 133 Hektar großen Stadtwald aus. Zahlreiche historische Villen, die Anfang des 20. Jahrhunderts im für Kurorte typischen Stil der Bäderarchitektur errichtet wurden, prägen das Straßenbild. Eines der markantesten Bauwerke ist die Seebrücke, die rund 240 Meter lang ist.
© Ulrike Hampel-Schulze
Strandvergnügen für alle: Sonne, Sport und Meer
Am Kühlungsborner Strand, der bereits zum 25. Mal in Folge die „Blaue Flagge“ für hervor-ragende Wasserqualität erhielt, finden Erholungssuchende, Familien und Sportler gleicher-maßen ihren Platz. FKK-Liebhaber und Hundebesitzer werden an ausgewiesenen Abschnitten fündig.
Actionreicher geht es am Sportstrand zu: Montags bis samstags gibt es kostenfreie Kurse mit professionellen Trainern, Sportgeräte stehen auch fürs freie Training bereit. Personen mit eingeschränkter Mobilität profitieren vom barrierefreien Strandzugang.
© Jasmin Fernholz
Eine Stadt mit Stil, Eleganz und Tradition
Wer Kühlungsborn zum ersten Mal erlebt, ist begeistert vom Stadtbild mit seiner typischen „Bäderarchitektur“. Nach der Wiedervereinigung legten die Stadtväter Wert darauf, historische Villen zu erhalten und unpassende Neubauten zu vermeiden. Die Baudenkmäler dienen gleichzeitig als komfortable Hotels.
Ob klein und edel oder groß und elegant – alle Gebäude zeichnen sich durch eigenwillige Fassaden mit Türmchen, Erkern und Balkonen aus. Dekorative Elemente ziehen das Auge auf sich und verleihen der Stadt eine Aura vergangener Tage. Besonders sehenswert sind die Ostseeallee (Hotel Hubertusburg, Hotel Westfalia), die Sandstraße (Villa Magda) und die Tannenstraße (Hotel Schloss am Meer, Hansa-Haus). Hochhäuser gibt es keine – kein Gebäude darf höher sein als der höchste Baum des Ostseebads.
© Ulrike Hampel-Schulze
15 Kilometer Nostalgie: die Bäderbahn „Molli“
Seit über 100 Jahren fährt die Bäderbahn „Molli“ die rund 15 km lange Strecke von Bad Doberan über Heiligendamm bis Kühlungsborn. Ursprünglich praktisches Verkehrsmittel, ist sie heute ein kultiges Urlaubserlebnis und ein Muss für Ostseeurlauber. Anders als normale Züge vermittelt die „Molli“ Geschichte hautnah. In den Sommermonaten sowie von Dezember bis Anfang Januar sorgt ein Salonwagen mit warmen und kalten Getränken, Kuchen und Gebäck für zusätzlichen Komfort.
© Ulrike Hampel-Schulze
Leuchtturm bei Bastorf
Etwa drei Kilometer von Kühlungsborn entfernt liegt Bastorf. Eine Wanderung oder Radtour in
diesen kleinen Ort mit anschließendem Besuch von Deutschlands höchstgelegenem Leucht-turm auf der Erhebung „Buk“ ist lohnenswert: Das Panorama ermöglicht einen beein-druckenden Ausblick auf den Küstenverlauf und, bei klarem Ostseewetter, bis zur Insel Fehmarn in westlicher Richtung. Für Ausflügler mit Lust auf eine Kaffeepause ist direkt neben dem Leuchtturm das Café Valentins die perfekte Adresse. Im Anschluss bietet sich ein Ab-stecher zum Gutshof Bastorf an: Die dort angebotene regionale Küche und die erste Mecklen-burger Bonbon Manufaktur sind kulinarische Erlebnisse für jeden Geschmack und
alle Altersgruppen.
© Ulrike Pawandenat
Die Kühlungsborner Kunsthalle
In der einstigen Lesehalle in Kühlungsborn-West entstand um 1900 ein Jugendstilbau direkt am Meer. Unter Leitung von Franz Norbert Kröger, Chef der Kunsthalle und selbstständiger Kunstmacher, finden dort seit 1991 regelmäßig hochkarätige Ausstellungen und Konzerte mit regionalen und internationalen Künstlern statt. Ob beim jährlichen Jazzmeeting, bei wechselnden Ausstellungen oder beim Gitarrenfestival im August – die Kunsthalle bietet das ganze Jahr über anspruchsvollen Kunst- und Kulturgenuss. Zusätzlich zum Besuch in der Kunsthalle empfehlen sich die Villa Laetitia mit ihren Töpferei-Kursen, dem Bernsteinschleifen oder den Keramikmal-Workshops.
© Ulrike Pawandenat
Winterspaß an der Ostsee: Kühlungsborn zu jeder Jahreszeit
Auch im Winter lohnt sich ein Besuch: Bei einsamen Strandspaziergängen kann man den Wind um die Nase wehen lassen und die besondere Stimmung an der Ostsee genießen. Ein Tipp für Groß und Klein ist die Nordische Eiszeit in der 3Möwenhalle.
© Ulrike Hampel-Schulze