Caravans im Fokus
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Neue Ideen, neue Grundrisse, neue Konzepte. Die Septemberausgabe des Magazins Reisemobil Caravan gab einen Einblick in ausgewählte Wohnwagen-Neuheiten, die auf dem CARAVAN SALON 2026 präsentiert wurden.
Text: Michael Fischer | Quelle: Reisemobil Caravan
Nordwind von Knaus
Mit dem Nordwind stellte Knaus dem Publikum in Düsseldorf einen Wohnwagen vor, der konsequent auf Reisen unabhängig von der Jahreszeit ausgelegt ist. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Wintertauglichkeit: Eine Alde-Heizung inklusive Fußbodenerwärmung sowie die im Innenraum geführte Abwasserverlegung sollen dafür sorgen. Das gemeinsam mit den Spezialisten von Alde in Schweden entwickelte Heizkonzept erfüllt dabei nicht nur die Anforderungen der einschlägigen Norm, sondern will weit darüber hinausgehen und dem Marktführer Kabe sehr nahe kommen. Bei Ausstattung und Innenraumgestaltung positioniert Knaus den Neuen im Premiumsegment. Zur Serienausstattung gehören unter anderem Rahmenfenster mit Plissee-Verdunklung, ein Kompressor-Kühlschrank, ein Hybrid-Kocher mit Gas-On-Glas und Induktion sowie ein Komfort-Schlafsystem mit Federteller-Lattenrost. Hochwertiger Möbelbau und textile Wandverkleidungen prägen das wohnliche Ambiente.
Äußerlich setzt der Nordwind auf eine moderne Formensprache mit FoldXpand-Heck, integrierte Rangiergriffe und Cateye-Heckleuchten sorgen für einen würdigen Auftritt. Ergänzend sind unter anderem ein Aufbau in Silber Metallic und ein 40-Liter-Abwassertank verfügbar. Mit seiner Kombination aus Ganzjahrestauglichkeit, hochwertiger Ausstattung und modernem Design richtet sich der Nordwind in allen drei Versionen an Reisende, die auch bei anspruchsvollen Bedingungen Wert auf Komfort und Qualität legen. Die Preise starten bei 49.900 Euro.
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Imperial von Kabe
Mit dem Imperial 630 bringt Kabe einen großen Caravan mit 8,3 m Gesamtlänge auf einer Achse. Diese Achse von Knott darf 2,3 Tonnen tragen und kann so auch den Komfortgrundriss mit Bugküche und Heckbad im 630 FDK durchaus tragfähig machen: Bis zu 400 kg Zuladung sollen verbleiben, je nach Ausstattung. Und diese ist schon in Serie üppig. Insgesamt entwickelte Kabe seine Wohnwagen zum Modelljahr 2027 vor allem bei Grundrissen, Küche und Innenausbau weiter. Konstruktiv überarbeitet der Edelhersteller aus Schweden insbesondere die Küchenmöbel: Außer in der Estate-Baureihe erhalten alle neue Schubladen mit Metallkonstruktion, die eine präzisere Passung und höhere Stabilität versprechen. Hinzu kommen eine größere Spüle mit optimiertem Wasserablauf, ein neuer Backofen mit Heißluftfunktion sowie seidenmatte Dekoroberflächen anstelle der bisherigen Hochglanzoptik. In der Royal-Baureihe gehören Induktions- und Gaskochfeld künftig zur Serienausstattung. Als Sonderausstattung ist ein Kombigerät aus Airfryer, Mikrowelle und Backofen verfügbar. Auch die Unterhaltungstechnik wird über fast alle Modelle ergänzt: Eine DSP-Box erlaubt die Bluetooth-Anbindung eines Smartphones zur Steuerung des Audiosystems. Die Maßnahmen für 2027 verbinden modellbezogene Grundriss- und Badanpassungen mit einer Aufwertung der Küchenfunktion und einer ruhigeren, hochwertigeren Innenraumgestaltung. Kabe richtet damit seine Neuerungen voll auf Komfort und Alltagstauglichkeit aus. Mit diesem weiter geschärften Premiumanspruch will Kabe seine Ganzjahres-Wohnwagen gezielt ausrichten. Kabe-Caravans gibt es ab 40.000 Euro, reichen aber weit über 120.000 Euro hinaus.
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Tabbert Vivaldi
Der neue Vivaldi soll Tabbert zurück in die Erfolgsspur bei den Premium-Caravans führen und der CARAVAN SALON war ein grandioser Aufschlag. Bereits die Serienausstattung begeisterte die Besucher, denn sie verbindet Komfort und Sicherheit: Ein AL-KO-Fahrwerk mit Antischlingersystem, Premium-Stützen und selbstnachstellender Bremse gehört ebenso dazu wie eine Servicebox für Wasser und Strom, ein 157-Liter-Kompressor-Kühlschrank und ein Gas-on-Glas-Kocher mit Arbeitsplattenverlängerung. Eine serienmäßige Ambientebeleuchtung ergänzt die Ausstattung. Konstruktiv ist der Vivaldi auf Langlebigkeit ausgelegt. Das 48 Millimeter starke, hinterlüftete Dach und der ebenso starke Boden werden mit Glattblech und Rahmenfenstern kombiniert. Markisen- und Gürtelleisten prägen wieder das äußere Erscheinungsbild. Im Innenraum sorgen geschlossene Deckenschränke, eine Design-deckenleuchte, Eckregale im Wohnbereich und eine Serviceklappe für zusätzliche Funktionalität. Eine Holzschiebetür dient als Raumtrenner. Mit den neuen Grundrissen 490 TD, 550 E, 590 HE und 685 DF erweitert Tabbert das Programm um weitere Grundrissvarianten.
Für zusätzlichen Rangierkomfort sind optional ein Truma Mover Smart A beziehungsweise beim Tandemachser der Mover XT4 erhältlich. Der Vivaldi kombiniert damit hochwertige Konstruktion, umfangreiche Serienausstattung und ein gehobenes Wohnambiente.
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Polar Chimera
Mit dem Polar Chimera 730 BSL präsentierten die Schweden aus Norrland einen der teuersten Caravans auf der Messe. Das Luxusteil für 101.000 Euro ist ganzjährig einsatzbereit und bietet allen Komfort, der für zwei Personen dabei notwendig sein kann. Auf 804 cm Aufbaulänge sind im Bug eine gewaltige Rundsitzgruppe und im Heck ein komfortables Raumbad untergebracht – dazwischen sind Luxusküche, Einzelbetten und Schränke in höchster Güte verbaut.
Der Tandemachser wiegt leer 2,2 Tonnen und darf 430 Kilogramm zuladen.
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Beauer X6
Beauer, der Spezialist für ausziehbare Wohnwagen in Tonnenform, bringt mit dem X6 erstmals einen normalen Starcaravan, der einen Auszug über die gesamte Breite hat. Aber anders als bei herkömmlichen Caravans mit Slide-Out ist dieser nicht im Inneren des Fahrzeugs integriert, sondern über dem Aufbau montiert. Er schiebt sich also über die eigentliche Hülle des Caravans und erweitert den Wohnraum um ein Schlafzimmer. Hier sind dann Betten untergebracht, die von der Wand weggeklappt werden: ein Etagen- und ein Doppelbett. Im festen Aufbau ist eine Sitzgruppe mit einer ausklappbaren Veranda davor sowie ein schöner Küchenblock und das kompakte Badezimmer untergebracht. Insgesamt eine pfiffige Idee, gut gelöst, gut abgedichtet, aber der Basispreis von knapp 76.000 € ist auch mächtig. Der Caravan wiegt leer 1650 Kilo und darf 1.800 Kilo zulässiges Gesamtgewicht auf die Straße bringen.
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LMC Sassenberger
Die Sassenberger von LMC haben ihre Baureihen weitgehend unverändert belassen, aber in der Baureihe Style Lift mit dem 500 E einen besonderen Grundriss eingeführt. Hochgesetzte Einzelbetten im Heck machen Platz für eine darunter liegende Garage. Ein Hubbett über der Sitzgruppe im Bug bietet zwei weitere Schlafmöglichkeiten. Zusätzlich ist die darunter liegende Sitzgruppe zum Bett umbaubar. Mit bis zu sechs Schlafplätzen richtet sich der Style Lift 500E an Familien, deren Kinder schon ein wenig größer sind. Der Preis startet bei 30.000 Euro.
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