26.08.-04.09.2022

LEIDENSCHAFT, DIE VERBINDET.

26.08.-04.09.2022

Workation: Reisen und Arbeiten

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Durch die Digitalisierung können viele Berufe von überall ausgeübt werden.

Man kann als digitaler Nomade durch die Welt reisen oder einfach mit der Familie aufs Land ziehen. Alles, was man dafür benötigt, ist ein Laptop und Internet. Der Begriff „Workation“ ist ein Kunstwort, das aus den beiden englischen Begriffen „work“ (=Arbeit) und „vacation“ (=Urlaub) zusammengefügt wurde und im Kern die Verbindung von Urlaub und Arbeit meint.

Vor einigen Jahren war das noch völlig undenkbar für „digitale Nomaden“, die ihr Online-Business mühevoll vor Ort aufziehen mussten, um dauerhaft Arbeiten mit Reisen kombinieren zu können. Falls dieser Begriff in den vergangenen Jahren an Ihnen vorüber gegangen ist, hier eine kurze Abgrenzung zum Begriff „Workation“: „Ein digitaler Nomade ist ein Unternehmer oder auch Arbeitnehmer, der fast ausschließlich digitale Technologien anwendet, um seine Arbeit zu verrichten und zugleich ein eher ortsunabhängiges beziehungsweise multilokales Leben führt.“ (Quelle: Wikipedia). Sprich: Menschen, die diesen Arbeitsstil ausüben, haben meist keine feste Wohnung, leben und arbeiten ausschließlich unterwegs.

Digitale Nomaden hatten also keine wirkliche Wahl, entweder oder. Die einzige Möglichkeit war der Gang in die Selbständigkeit oder die Arbeit als „Expat“ (eine Person, die in einem anderen Land als ihrem Heimatland lebt). Denn nur dann hatte man die Möglichkeit von einem anderen Ort aus zu arbeiten.

Spätestens seit Corona ist das anders. Von heute auf Morgen war ortsunabhängiges Arbeiten möglich oder sogar notwendig, Stichwort „Home-Office-Pflicht“. Immer mehr Schreibtischkünstler denken deshalb über „Workation“ nach – egal ob Selbständige oder Festangestellte. Denn warum nicht auch von Spanien aus arbeiten, wenn Laptop und schnelles Internet vorhanden sind? Im Home-Office ist das ja schließlich auch möglich.

Es gab auch zahlreiche Arbeitnehmer, die irgendwann gezwungen waren, ihr Home-Office zu verlegen, denn der Spagat zwischen Alltag, Homeschooling, Kinderbetreuung und Arbeiten von zu Hause aus, war spätestens nach dem x-ten Lockdown schlichtweg unmöglich oder schlug auf die Belastbarkeit der ganzen Familie.

Und das wissen viele Unternehmen auch. Solange der Beschäftige seine Arbeit genauso gut verrichten kann wie im Büro oder von zu Hause aus, warum sollte man ihm dann verweigern, in einem anderen Umfeld zu arbeiten?

Dementsprechend müssen Unternehmen Umdenken und ihren Mitarbeitern mehr bieten als „nur“ einen wöchentlichen Obstkorb oder Yoga-Stunden in der Mittagspause.

Das Thema interessiert Sie noch detaillierter? Dann Lesen Sie einen spannenden Beitrag darüber, wie man die Digitalisierung zum eigenen Vorteil nutzen kann:

Reisen und Arbeiten – Warum ortsunabhängiges Arbeiten die Zukunft ist – WNJ Verlag (wnj-verlag.de)