In der Welt
zu Hause.

29.08.-06.09.2020

28.08.2020 Fachbesuchertag

Italien alternativ entdecken

Dies ist die Fortführung zu meinem Artikel „Vom Luxus unterwegs zu sein…“, der hier im Mai veröffentlicht wurde. Nachdem ich meine Wohnung aufgelöst habe, bin ich zusammen mit meiner Freundin Mitte Mai gestartet, um für ein Jahr oder länger im Camper zu leben und zu reisen. Über 2 Monate waren wir nun in Italien unterwegs auf der Suche nach echter Natur und imposanter Landschaft. Städte und die beliebten touristischen Ziele haben wir bewusst ausgelassen. Wir haben das Abenteuer gesucht und gefunden: Echte Wildnis und atemberaubende Landschaften in Norditalien, in der Toskana und vor allem in den Abruzzen, wo wir sogar einem Bären begegnet sind.

 

Erste Station Tovelsee – Natur Pur

Nach einem kurzen Aufenthalt in Südtirol haben wir zum Start direkt eine echte Naturoase entdeckt, den Lago di Tovel.

Der zauberhafte See liegt im Naturpark Brenta am Ende eines Tales. Hier gibt es Bergsee- Romantik vom Feinsten, null Handyempfang und nur 2 Hotels und ein Info-Center. Also Ruhe und Erholung. Vor allem bei unserem Besuch Ende Mai waren noch kaum andere Besucher hier. Für Wohnmobile gibt es einen Stellplatz auf dem Parkplatz. Hier sind sogar Grillplätze vorhanden. In der Hauptsaison kann es hier aber auch richtig voll werden und das Parken ist kostenpflichtig, wie wir später erfahren haben.

Der Rundweg um den See öffnet sich immer wieder mit wundervollen Ausblicken auf das türkisblaue Wasser und die umliegenden Berge. Einfach wunderbar. Wer möchte kann hier natürlich auch noch weitere tolle Wanderungen durch den Naturpark genießen.

 

Vom Gardasee durch einsame Berge nach Monterosso 

Auch Arco am Gardasee konnten wir nicht auslassen, da wir hier wieder an der Coaching-Ausbildung von Stefan Hiene teilgenommen haben. Wie in meinem letzten Bericht hier im Blog beschrieben, waren wir ja bereits im Winter in Arco und haben da die angenehme Ruhe sehr genossen. Jetzt war der Ort natürlich schon recht quirlig, da von Touristen und Aktivurlaubern gern besucht. Aufgetankt mit frischer Motivation und Mut unsere eigenen Wege zu finden, sind wir von hier aus zunächst relativ planlos weiter Richtung ligurische Küste. Was uns erfüllt sind echte unverfälschte Natur und grandiose Landschaften, das war unsere Orientierung und Navigation für unsere Entdecker-Tour. Über Google-Maps und aus verschiedenen anderen Quellen hatten wir uns einige Plätze an Flüssen und Seen gesucht, die in vielversprechender, möglichst natürlicher Landschaft liegen. Und auf ganz natürliche Weise ergaben sich so Routen durch traumhafte Schluchten und imposante Berge, mitten durch die wilde Natur der Regionen Emilia Romagna und Ligurien.

Eine grandioses Tour! Wenn nur der Regen nicht gewesen wäre. Das Wetter war vor allem am Anfang unserer Tour leider ungewöhnlich wechselhaft und kühl, während in Deutschland der Hitzesommer anfing. Nationalparks ziehen uns generell an, denn hier finden wir meistens die ursprüngliche Natur und Landschaft die wir mögen. Cinque Terre, sogar UNESCO Weltkulturerbe, wurde uns in einer Facebook-Gruppe als Ziel empfohlen.

Obwohl hier auch der Massentourismus herrscht, hatten wir uns dann Monte Rosso als Ziel gesetzt, weil irgendwie alles passte. Es lag plötzlich auf unserem Weg und wir hatten einen günstigen Stellplatz oberhalb der schönen Küste gefunden. Von hier aus kann man in ca. 30 Minuten hinunter wandern. Trotz der vielen Besucher hat uns Monte Rosso super gefallen. Die Küste ist traumhaft hier und die Landschaft bietet beeindruckende Aussichten und eine vielfältige Fauna.

 

Durch die Apuanischen Alpen in die Toskana

Das einzige Ziel was wir wirklich noch fest im Plan hatten war nun die Toskana. Im Juni wollten wir hier Lisa, eine deutsche Aussteigerin besuchen, die hier seit vielen Jahren lebt und auf einem großen Stück Land sogenannte „Freilufträume“ geschaffen hat. Hier kann man in zeltähnlichen Suiten, die sich auch komplett öffnen lassen, mitten in der Natur übernachten. Mischa Miltenberger, ein Freund von uns veranstaltete hier 2 Mutmacher-Seminare, bei denen wir mitwirken wollten. Ja, Mut das eigene Leben selbst zu bestimmen und unkonventionell zu leben, das ist genau unser Thema. Bis dahin hatten wir aber noch ein paar Tage Zeit und so führte uns der „Zufall“ auf unserem Weg wieder in eine wunderbare Region, durch die Apuanischen Alpen. An einem schönen Campingplatz am Lago die Apuane entspannten wir uns erst mal ein paar Tage.

Dann ging es weiter in die Toskana und auch hier haben wir uns wieder vom Zufall und der Intuition leiten lassen. Wir sind einfach spontan eine Ausfahrt raus gefahren und dann Schildern gefolgt, die interessant klangen. Irgendwann landeten wir auf einem wundervollen Parkplatz mitten in der toskanischen Einsamkeit nahe dem romantischen Dorf Volpaia.

Nun wollten wir noch mal Strand und Meer genießen bevor wir zu Lisa’s Freilufträumen oberhalb von Roccalbegna fuhren. Am Ende der Toskana am Strand von Pescia Romana am Tyrrhenischen Meer hatten wir einen sehr angenehmen Stellplatz gefunden: La Pineta.

Super Lage, günstig und wenig Besucher um diese Zeit. Nur am Wochenende wurde der Platz von Italienern komplett bis in den letzten Winkel bevölkert. Die Nähe zu Rom und seinem Umland ist hier deutlich spürbar, und unser Lieblingsstellplatz am Meer scheint bei Italienern schon lange kein Geheimtipp mehr zu sein. Wir fanden es trotzdem noch sehr angenehm und entspannt.

 

Nach ihrem Aufenthalt in der Toskana hatten Jürgen und seine Partnerin ein neues Ziel ins Auge gefasst: die Abruzzen. Lesen Sie im nächsten Beitrag alles zu diesem faszinierenden Geheimtipp sowie das exklusive Fazit der gesamten Italienreise!

 

 

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